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Was für ein Festival!

Meine Herren, war das ein Festival! Danke Euch allen, die ihr so zahlreich gekommen seit. mehr

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Folkfestival 2010 – Eine kleine Nachlese
 
die passenden Bilder dazu gibt es hier!
 
 
So ein Festival bedeutet ganz schön viel Arbeit für alle Helfer, das muss man ehrlich zugeben, es macht aber auch wahnsinnig stolz und glücklich, wenn man am Tag des Festivals eine große Menge jubelnder Menschen beobachtet, die auf die Bühne guckt und einfach Spass inne Backen hat.

In der Woche vor dem Festival wird jeden Tag geschuftet und es ist immer wieder ganz erstaunlich, dass sich so viele Leute finden, die freiwillig mit ackern.

Vor allem wenn man bedenkt, dass bei uns jeder einzelne rein ehrenamtlich mitanpackt!

Die Einen gehen tagelang einkaufen, um alles zusammen zu bekommen, was man halt so für 8000 Festivalbesucher braucht, die Anderen beschäftigen sich einen ganzen Tag mit dem Hüttenpuzzle, um unsere schönen Holzhütten aufzubauen, wieder Andere fahren gefühlt den ganzen Tag Tische, Bänke, Bauzäune, Fritteusen etc. irgendwo abholen, nur damit wieder Andere eben diese Sachen den ganzen Tag mit oder ohne Sackkarre über das Gelände bugsieren können.

Nicht zu vergessen die Stunden, in denen Pavillons zusammen gebaut werden und dann in schöner Tempeltradition „Schildkröte“ gerufen und der Pavillon an seinen Bestimmungsort getragen wird – 4 Mann 4 Ecken halt oder so ähnlich.

Und dann ist er da, der große Tag: nein, nicht das Festival selber, die Bühne kommt und will aufgebaut werden.

Dann sieht man den Kerl mit der Sackkarre von gestern plötzlich irgendwelche Bühnenteile nach Anleitung der professionellen Bühnenbauer montieren.

Ja, hier muss man flexibel sein, um mithelfen zu können, nein eigentlich muss man alles können…

Naja, es muss nicht wirklich jeder alles können, aber wir brauchen genau diese Mischung aus Leuten, die unterschiedlichstes Können und vor allem die Lust alles auszuprobieren mitbringen, die wir haben, damit das Festival in allen Bereichen gelingt.

Tja, schwuppdiwupp ist Freitag. Da wird dann mal von morgens bis abends Teig geknetet und Pizza gebacken, Crêpes teig gerührt und Crêpes gebacken, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Salat geschnibbelt und Massen voll Waffelteig hergestellt werden. Für unser Cateringteam kein Problem!!

Die eher handwerklich engagierten verbringen den Tag damit, die neue Mühlen-Bühne zu bauen und schön aussehen zu lassen, da wird flugs auch der Teppich noch mal schnell abgesaugt, jaja!

Dann werden schon mal alle Bierwagen in Position gebracht und mit Gläsern und Bechern, die wir ja erstmalig mit Festivallogo drauf anbieten, bestückt, damit es auch direkt mitm zapfen los gehen kann.

Irgendwann im Laufe des Tages kommt auch „das klein bisschen Technik“, was halt so ne Bühne braucht und wird da korrekt installiert und abends, wenn’s dämmert, wird eingeleuchtet, was einleuchtet, da das im Hellen nicht so viel Sinn macht, haha! Das ist immer wieder schön, wenn wir zum ersten Mal unsere Bühne in voller Pracht sehen.

Ja, und jetzt ist er wirklich da, der ganz große Tag, auf den wir uns geistig seit einer Ewigkeit und so richtig seit zwei Wochen vorbereitet haben.

Es geht schon wieder richtig früh los, denn auch heute ist noch verdammt viel zu tun.

Die Bierwagen müssen noch angezapft werden, der Grill schreit nach Würstchen und Brötchen, die aufgeschnitten sein wollen, die Crêpeseisen werden angeschmissen, der Pizzaofen muss gleichzeitig Pizza, Baguette und Brezeln backen, die letzten Lebensmittel fürs Baguette müssen geschnitten werden, 1000 Sachen müssen mit der altbewährten Sackkarre von A nach B transportiert werden.

Ein Blick auf die Uhr: oh nein, schon 13.55 Uhr!

Es geht los! Das Folkfestival 2010 fängt an!

Die Leute kommen tatsächlich und zwar so unglaublich viele und immer noch mehr. Es wird getanzt, gejubelt, gegessen und getrunken, das ist alles, was wir uns erhofft und gewünscht haben.

Die Stimmung ist so entspannt und friedlich, alle sind wirklich gut drauf, man hört überall Gelächter und immer wieder Applaus, also gefällt unseren Gästen offensichtlich auch noch die Musik.

Und das ist auch völlig verständlich, denn mit Ma Valise, Fanfarlo, Mobilée, Piazumanju und Eddie Arndt auf der größeren Wiesen-Bühne und Jonas Künne, Aniek Brink und Bazouk auf der Mühlen-Bühne ist das musikalische Line Up wirklich großartig und vielfältig!

Man steht in der Menge, am Grill, hinter der Bühne oder auf einem Bierwagen und muss doch einen Moment den Zapfhahn zu machen, auf die Menschenmenge vor der Bühne gucken und zufrieden grinsen.

Nicht einmal der eintretende Regen konnte etwas an der fantastischen Stimmung unserer Gäste- oder sollte ich besser Freunde sagen?- ändern.

Denn das war es, das Folkfestival 2010, eine Riesenparty mit vielen vielen Freunden!

Alle Schufterei ist da erstmal vergessen – denn das war es dieses Jahr absolut mal wieder wert.

Jede Minute Arbeit hat sich gelohnt, denn wir hatten tolle Besucher eine wunderbare Atmosphäre, einen unwahrscheinlich sympathischen und gut arbeitenden Benefiz-Partner und tolle Bands auf unserem kleinen beschaulichen 17. Open-Ari Folkfestival am 29. Mai 2010!

Das es so gut geklappt hat verdanken wir Euch allen! Ohne Euch geht’s nicht. Danke!